Smartere Resilienz aufbauen: Technologie & Strategie in der modernen Fertigung

Das letzte Jahrzehnt war von anhaltenden geopolitischen Störungen geprägt, die häufig in schneller Abfolge und mit nur geringer Vorwarnung auftraten.

Die Blockade des Suezkanals im Jahr 2021 legte Verwundbarkeiten in globalen Schifffahrtsnetzwerken und Just-in-time-Liefermodellen offen und verdeutlichte die Auswirkungen von Single Points of Failure. Darauf folgte die russische Invasion in der Ukraine, die die Energiekosten deutlich erhöhte und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen störte, darunter Düngemittel und industrielle Vorprodukte.

Gleichzeitig entwickeln sich die regulatorischen und Compliance-Anforderungen für den grenzüberschreitenden Handel weiter. Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China haben die Unsicherheit in globalen Lieferketten erhöht, sodass Hersteller zunehmend von wechselnden Zollregimen und Handelsbeschränkungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt betroffen sind.

Dieser Bericht untersucht, wie Hersteller auf dieses sich wandelnde Risikoumfeld reagieren und in welchem Umfang Prognosen, Monitoring und datengetriebene Entscheidungsfindung aktuelle und künftige Ansätze zur Resilienz prägen.

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